Zahnimplantate

Sag mir, wie Sie kauen
und ich sage dir, wer du bist.

Zahnimplantate

Implantate kann man als künstliche Zahnwurzeln bezeichnen. Sie werden in zahnlosen Kieferabschnitten direkt am Kieferknochen verankert. Sie müssen vom Gewebe (dem Kieferknochen) aufgenommen werden, einwachsen und die Belastung während des Kauens dauerhaft standhalten. Nach einer Einheilungszeit (zwischen 3 bis 6 Monaten) ist das Implantat fest mit dem Knochen verwachsen und kann so die Kaubelastung gewährleisten. Dieser Prozess nennt man Osseointegration, man kann es so erklären, die Knochenzellen wachsen bis an die Oberfläche des Implantats heran.

In der Herstellung von Implantaten werden Materialien verwendet, die den Forderungen von Biokompatibilität und Stabilität gewährleisten. Die meisten Implantate werden aus Reintitan oder Titan-Legierungen hergestellt. Dieses Material wird schon seit vielen Jahren in der Medizin (Orthopädie) benutzt, er wird vom Körper angenommen.

In welchen Fällen setzt man ein Implantat ein?

Beim fehlen eines einzelnen Zahnes (Zahnlückenschluss):

Krone über Implantat um zu verhindern, dass der ganze Kiefer sich verformt und/oder aus ästhetischen Gründen durch fehlen eines Zahnes im Frontal-Bereiches.
Implantat beim fehlen eines Frontal-Zahnes.

Beim fehlen von mehreren Zähnen:

Implantatbrücke als Stützpfahl für eine Brücke, in einer Zahnreihe.

An einem Zahnlosen Kiefer: Rehabilitation mit Implantaten

eine Reihe von Implantaten stützt eine festsitzende Totalprothese. Festsitzende Brücke auf sechs Implantaten im Oberkiefer.

Für de Halt einer Vollprothese: mit vier Implantaten gelingt man einen optimalen Halt. 

Für de Halt einer Vollprothese: mit vier Implantaten gelingt man einen optimalen Halt. Herausnehmbare Versorgung auf Kugelkopf-Implantataufbauten, sowie Stegvariante auf vier Implantaten.

Was ist Osseointegration?

Osseointegration (lat. Os „Knochen“, integrare „einbinden“) ist ein Begriff aus der implantologischen Kieferchirurgie.

Man versteht darunter einen im lichtmikroskopischen Bereich sichtbaren direkten funktionellen und strukturellen Verbund zwischen dem organisierten, lebenden Knochengewebe und der Oberfläche eines belasteten Knochenimplantats. 1966 beschrieb Per-Ingvar Brånemark als erster Wissenschaftler den Begriff „Osseointegration“, der in die internationale Nomenklatur eingegangen ist.

Die wissenschaftlichen Anerkennung der zahnärztlichen Implantologie erfolgte durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) im Jahre 1982.

Knochenaufbau

In manchen Fällen ist durch Knochenschwund(Atrophie) am Kieferknochen das einsetzen von Implantaten nicht möglich, da es an Breite und/oder Höhe fehlt. Durch Knochenaufbau(Augmentation), wird eigener Knochen oder Knochenersatzmaterial benutzt. Dieser eingriff geschieht vorgängig oder gleichzeitig mit der Implantation.

Das Knochenaufbaumaterial (z.B. BioOss), ist synthetischer oder natürlichen Ursprungs.

Man kann damit bei kleineren Defekten Anwendung finden. Nach 3-8 Monaten wird dieser Aufbauknochen durch Eigenknochen durchwachsen und allmählich ersetzt.

Sinuslift (Sinusbodenelevation)

Eine besondere Art des Knochenaufbaus ist der Sinuslift: Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich führt die grosse luftgefüllte Kieferhöhle oft zu einer unzureichenden Knochenhöhe, was eine einfache Implantation in diesem Bereich häufig unmöglich macht. Hier schafft ein Knochenaufbau nach dem Sinuslift-Verfahren Abhilfe: Über einen operativen Zugang vom Munde her wird der Kieferhöhlenboden dargestellt und die bedeckende Schleimhautmembran vorsichtig angehoben.

Der entstehende Hohlraum wird mit Knochenersatzmaterial (z.B. BioOss) aufgefüllt.

Ist noch eine gewisse Höhe an Eigenknochen vorhanden, so können die Implantate zeitgleich mit der Sinusliftoperation eingebracht werden. Bei sehr geringem Knochenangebot wird zunächst nur der Knochen aufgebaut und sechs Monate danach in den aufgebauten Knochen implantiert.

Sinusbodenelevation

Das Bicon Disign ist geprägt von Einfachheit. Ein Grundstein dieser Einfachheit sind SHORT Implants. Als das Bicon System 1985 vorgestellt wurde, galten die 8,0mm Bicon Implantate als sehr kurz – die meisten Implantate waren zu diesem Zeitpunkt 12 – 14mm und manchmal sogar 18 – 20mm lang. Seitdem entstanden aus der Entwicklung der Bicon “Design Philosophie” 5,0mm, 5,7mm und 6,0mm kurze Implantate mit nachgewiesenem klinischem Erfolg 

Mit diesen Kurzen Implantaten gewinnen wir an Flexibilität. Mit der geringen Länge ermöglicht es uns vitale Strukturen zu umgehen, viele Knochenaufbauverfahren  kann man damit eliminieren.

Man hat festgestellt, das große Implantatslängen nicht Notwendig sind. In vielen klinischen Situationen sind die Short Implants eine bessere Lösung. Als Zahnarzt sind wir öfter wegen der geringen Knochenhöhe limitiert. Wie oben geschildert wird, muss man öfter Knochenaufbaumethoden durchführen wie die Sinusbodenelevation.

Diesen zusätzlichen chirurgischen Eingriff können wir durch das einsetzen von Short Implants vermeiden. Damit mindern wir Komplikationen, Risiken und zusätzliche Kosten, die manche Patienten ablehnen. Außerdem verringern wir damit auch  die Einheilungszeit, da wir Implantate direkt einsetzen können, wo es mit herkömmlichen Implantaten nicht möglich wäre.

So gibt es auch extreme Fälle wo das einsetzen längerer Implantate nicht möglich wäre, so z.B. ein extremer Knochenschwund im Unterkiefer. Die nähe des N. Alveolaris inferior  beeinträchtigt den Eingriff, da die Verletzung dieser Nervenstruktur eine Dauerhafte Betäubung dieser Zone hervorrufen kann.

Dieses Handicap haben wir mit den Short Implants nicht mehr. Da geringe Höhen der Implantate das einsetzen ermöglichen. SHORT®Implants maximieren die Positionierungsmöglichkeiten für Implantate und minimieren die Notwendigkeit für Knochenaufbauverfahren. Die Nähe von N. Alveolaris Inferior ist nicht kompromittiert.

Um wo handelt es sich beim Design-Bicon?

1-  Stabilisierungsflossen

Bicon hat das Zahnimplantat mit „sloping shoulder“, sogenannte Stabilisierungsflossen gestaltet. Die meisten herkömmlichen Implantate haben ein schneidendes Gewinde und können keine weitreichende  Flossen besitzen, um sich zu stabilisieren. Die Stabilisierungsflossen Bicon ermöglichen den Wachstum des kortikalen Knochentyp.

Dieser Knochen hat ein schnelleres Wachstum und ermöglicht eine bessere Stabilität. Bicon Implantate komprimieren nicht den Knochen, die benachbarten Gefäße werden nicht beeinflusst, der Knochen kann vom ersten Moment an wachsen. 

Das Blutgerinnsel kann den ganzen Raum zwischen den Stabilisierungsflossen vollständig auffüllen. Die Form der Rippen erhöht die Stabilität des Implantat, daher sind  Implantat /Prothese Beziehungen über 1: 3 möglich. 

Die ”sloping shoulder” des Bicon-Implantats bietet durchgehend gingivaästhetische Restaurationen, die leicht erreicht werden, weil der Knochen, der über der Implantatschulter des Implantates erhalten wird, die Interdentalpapille unterstützt und somit erhält.

Seine einzigartige bakteriendichte Locking-Taper- Verbindung von Implantat und Abutment ermöglicht eine 360 ̊-Universalpositionierung der Abutments, wodurch eine restaurative Flexibilität geboten wird.

Mit der Locking-Taper-Verbindung von Bicon die Zahnkrone bewegt sich nicht mehr und man verhindert die bakterielle Invasion.Sobald die konische  Locking-Taper-Verbindung aktiviert wird, wandelt sich  das Implantat in ein Element. Keine Schwächen oder Mikrobewegungen . Mit der Locking-Taper-Verbindung benötigt man keine Schrauben um die Krone zu halten.

Andere Behandlungsmethoden

Wurzelkanalbehandlungendodontie

Wenn ein Zahn von Karies angefallen ist und anfängt zu schmerzen, muss man daran denken zum Zahnarzt zu gehen. Manchmal fängt es mit einem leichten Schmerz an, der langsam stärker wird, bis er nicht mehr auszuhalten ist. Dies nennt man Pulpitis, es eine Entzündung des Zahnmarkes.

LESEN SIE MEHR

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und/oder der Zähne (Zahnfehlstellung).
Mit der Korrektur der Zahnstellung, der Kiefergelenke und gegebenenfalls der Kieferposition kann man Munderkrankungen und Karies vorbeugen und wirkt sich positiv auf den ganzen Körper aus. Sie hat Einfluss auf die Körperhaltung, die Sprache, die Atmung und sogar auf die Verdauung.

LESEN SIE MEHR

Parodontosebehandlung

In der Parodontosebehandlung gilt es zunächst das Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat von entzündlichen Prozessen zu befreien.

LESEN SIE MEHR

UNSERE KLINIK

RUFEN SIE UNS AN

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

ACEPTAR
Aviso de cookies